Island

Island ist ein einziges Naturwunder. Irgendwie scheint die Natur hier noch nicht ganz fertig zu sein mit ihrem Werk, und dennoch wirkt es hier schon so gut gelungen, wie kaum sonst irgendwo.
Manchmal wähnt man sich in die erdgeschichtliche Entstehungsgeschichte zurückversetzt, gleich darauf ist man zurück in einem der fortschrittlichsten Länder der Erde. Der Kontrast aus Feuer und Eis macht wohl einen großen Teil der besonderen Faszination aus.

Im Jahre 870 entdeckten die ersten Wikinger bei ihren abenteuerlichen Langbootfahrten die Insel im Nordatlantik. Von hier aus sollten sie später auch Grönland entdecken und anschließend noch bis Nordamerika reisen. Island wurde in der Folge besiedelt, und noch heute sehen sich die meisten Isländer mit großem Stolz als direkte Nachfahren der Wikinger.
Nationalheld ist Leifur Eriksson, Sohn Erik des Roten. Er war den Überlieferungen nach deutlich bodenständiger als sein aufbrausender Vater, der wegen Totschlags zuerst aus Norwegen und später auch von Island verbannt wurde. Leif Eriksson gilt als der aktivste Entdecker der Wikingerzeit und segelte vermutlich entlang der amerikanischen Küste bis in die Region des heutigen New York und noch weiter südlich.

2008 traf die Finanzkrise Island mit voller Härte. Zuvor hatte sich der Inselstaat an die Spitze der europäischen Wohlstandsnationen gesetzt. Nun brachen wirtschaftlich harte Zeiten auf Island an, welche noch immer nicht ganz überwunden sind. Allerdings hatte die massive Abwertung der isländischen Krone ISK auch zur Folge, dass die Touristenzahlen förmlich explodierten.
Island ist nach wie vor kein billiges Reiseland. Doch heute ist eine Reise zu den Naturwundern Islands deutlich erschwinglicher als noch vor den Umbrüchen.

Die isländische Küche hat mehr zu bieten als den berüchtigten Hákarl, massiv vergammelten Eishai. Viele Gerichte sind jedoch eher nordisch-rustikal, und im Zweifel lohnt es sich beim Kellner nachzufragen, bevor man bestellt.

Wir bieten Island als mobile Tauch- und Erkundungstour an. Dies bedeutet, dass wir die Insel auf der gut befahrbaren Ringstraße umrunden und dabei an verschiedenen Stationen übernachten und hier die Natur unter und über Wasser erkunden.
Ganz klar ist dies ein Konzept, bei dem es auch tauchfreie Tage gibt. Island ganzheitlich zu erleben ist unbedingt notwendig, um einen wirklichen Eindruck zu bekommen: Wasserfälle, Basaltsäulen, unterseeische heiße Quellen, grimmige Seewölfe, Gletscher, Schwefelquellen, Lavawüsten, Vulkankrater, kristallklare Seen, Vogelfelsen und vieles mehr erwarten uns auf der Rundreise!

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